In typischen Frauenmagazinen werden oft Dinge beworben die das Monatsgehalt, einer durchschnittlich verdienenden Frau, arg strapazieren würden. Und ich frage mich; wer kann sich das eigentlich leisten?

Wer öfter durch Frauenmagazine blättert wird sie nicht übersehen können. Die aberwitzig teuren Shoppingtipps. Und immer frage ich mich beim überfliegen dieser Seiten ob es viele Leserinnen gibt, die sich die beworbenen Designerkleider und -stühlchen leisten können.

Die ein oder andere wird das Geld für die Falten-weg-Cremetigelchen übrig haben. Doch die Damen, die ohne mit der Wimper zu zucken 1000 Euro für den Seidenoverall von Donna Karan springen lassen, dürften spärlich gesät sein.

Die Models, die die exklusiven Gewänder tragen machen mit ihren leptosomen Körpern ebenfalls nur wenig Hoffnung. Passt man da auch rein, in die Röhre die Twiggy neidisch gemacht hätte?

Aber wenn das nicht der Fall sein sollte, gibt es noch die Sport- und Diättipps. Und die sind völlig umsonst.

Dabei hat eine Studie (https://www.welt.de/welt_print/article3458916/Klatschgeschichten-machen-ungluecklich.html)  längst herausgefunden, dass es den meisten Damen nach der Lektüre von Cosmopolitan und Co schlechter geht als vorher. Das was unser Unterbewusstsein uns schon lange eingeflüstert hat, ist nun bewiesen. Schwarz auf weiß.

Nach der Lektüre von wissenschaftlich formulierten Texten ist das übrigens nicht so. Die machen nur klüger. Und vielleicht schenken die uns die Erhabenheit, über das Fehlen eines teuren Fetzens in unserem Kleiderschrank hinwegzusehen.

1
  • 2
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Write A Comment