Prominente Frauen betonen oft das sie nicht zum Abnehmen auf der Yogamatte wie die Jane Fondas der Neuzeit schwitzen. Sie wollten nur gesünder und definierter aussehen, flöten sie während der Personaltrainer das Maßband ums zusammengeschmolzene Hüftgold legt.

Khloé, die ehemals dicke Kardashian-Schwester, sitzt in ihrem hautengen Kleid bei Ellen* und stellt ihre neu ersportelte Figur zur Schau. Jeder Zoll ihres Körpers schreit „Personal Trainer“ und Spinatsmoothie. Aber Khloé spricht davon, wie fit und gesund sie sich jetzt fühle, die Kleidergröße kleiner sei nur ein netter Nebeneffekt gewesen. So wie sie argumentiert auch eine bekannte Bloggerin die sich ebenfalls mit einem Personal Trainer durch ihre Workouts steppt. Das tue sie nicht um Gewicht zu verlieren, schreibt sie, sie wolle definierter aussehen.

Glaubt man den berühmten Damen habe sich die gesellschaftskonforme Figur völlig unbeabsichtigt um deren Körper gelegt. Wie Jungfrauen zum Kinde seien sie zu Wespentaille und Thigh Gap gekommen, nur ohne dicken Bauch und die unästhetischen Schwangerschaftsstreifen.

Wie dürfen wir uns das vorstellen? Stand Khloé eines Morgens vor’m Spiegel, verdutzt wie wie ein siebenjähriges Kind das zum Geburtstag die neuste Xbox bekommt, obwohl die Eltern ihm sagten es wird bloß ein piefiges Buch? „Oh mein Gott, ich bin ja dünn wie Twiggy, dabei wollte ich das garnicht, wie bekomm’ ich die Kilos jetzt wieder drauf“? Und warum sieht man sie auf Paparazzifotos dann so selten Döner essen? Ihrer gesunden Biegsamkeit stände das nicht im Wege und Salat ist bei dem auch drauf.

Vielleicht käme der Genuss dieser Kalorienbombe ihrer neugewonnenen Figur in die Quere. Dabei war die bloß ein Nebenprodukt ihres Trainings, wie ihr Buch mit dem Titel „Strong Looks Better Naked“. Doch ich möchte Khloé nichts unterstellen. Ich schmink mich auch nur wegen des tollen Lichtschutzfaktors, der im Make Up ist.

*eine US-amerikanische Talkshow

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